Wie zuverlässig sind Zahnimplantate?

Wie zuverlässig sind Zahnimplantate?

Um das herauszufinden, führten Schweizer Zahnmediziner der Uniklinik Bern eine umfangreiche Langzeitstudie durch.

Das Ergebnis: 99 Prozent der beobachteten Titan-Implantate waren nach zehn Jahren immer noch intakt. „Die Resultate haben unsere bereits optimistischen Erwartungen übertroffen“, sagt Studienleiter Professor Daniel Buser. Er betont aber auch, dass die untersuchten Implantate von erfahrenen Zahnärzten eingesetzt wurden – ihre Patienten betrieben zudem eine gute Mundhygiene und kamen regelmäßig zur Kontrolle in die Praxis. „Dies sind alles begünstigende Faktoren für gute Langzeitergebnisse von Zahnimplantaten“, so Professor Buser.

Quelle: Lückenlos – Patientenmagazin der Kassenzahnärtzlichen Vereinigung 02/2013 | http://www.lueckenlos.info/

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Ganzheitliche Zahnmedizin

Homöopathie in der Zahnheilkunde

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Heute trage ich das Lächeln, dass mir jemand aufs Gesicht gezaubert hat.

Senioren bevorzugen anspruchsvollen Zahnersatz.

Die demografischen Daten prognostizieren für die kommenden Jahre einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung über 65 Jahre.

Dies hat Auswirkungen auf die gesamte Medizin. Viele Senioren freuen sich auf ihren Lebensabend und haben zahlreiche Pläne, die sich nur bei guter Gesundheit verwirklichen lassen. Damit sie erhalten bleibt, sind viele Berufsgruppen, darunter auch die Zahnmediziner und Zahntechniker gefragt. Im Gespräch erläutert Dr. Michael Brandt, Vizepräsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und zuständig für Fortbildung und Prophylaxe, die gestiegenen Anforderungen an die Alterszahnheilkunde.

 

Warum tragen gesunde Zähne so viel zur Lebensqualität im Alter bei?

 

Gesunde Zähne ermöglichen eine gute Kaufunktion, klares und deutliches Sprechen und eine gute Ästhetik. Diese Funktionen sind notwendig, um sich in unserem gesellschaftlichen Umfeld zu bewegen und wohl zu fühlen. Karies oder andere Erkrankungen der Mundhöhle können zu Schmerzen, Mundgeruch, schlechtem Aussehen und zu einer undeutlichen Aussprache führen. Diese Erkrankungen reduzieren nicht nur die mundbezogene Lebensqualität, sondern haben auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit. Schlechte Mundgesundheit kann, häufig von den Senioren nicht bemerkt, eine Mangel- und Fehlernährung hervorrufen und dadurch die allgemeine Gesundheit negativ beeinflussen. Eine frühe Behandlung zur Wiederherstellung der Mundgesundheit und nachfolgend eine kontinuierliche Prophylaxe sind daher für eine hohe Lebensqualität im Alter unerlässlich.

 

Welche Fortschritte hat die Zahnheilkunde in den letzten Jahren verzeichnet, die auch älteren Menschen nützen?

 

Die besseren Möglichkeiten der Parodontalbehandlung ermöglichen es uns, zunehmend Zähne langfristig zu erhalten. Damit steht auch im Alter eine größere Anzahl von Pfeilerzähnen für festsitzenden Zahnersatz zur Verfügung. Zusätzlich erlauben implantatgestützte – also auf künstlichen Zahnwurzeln verankerte – abnehmbare oder feste Versorgungsformen die Herstellung von komfortablem Zahnersatz bis ins hohe Alter. Der Standard der Versorgung mit Zahnersatz in Deutschland ist hoch. Moderne Behandlungstechniken, bei denen der Zahnersatz anhaftend befestigt wird, erlauben schonende Verfahren, die zu einer längeren Lebensdauer natürlicher Zähne führen.

 

Hat sich durch diese Entwicklungen das Versorgungsbild älterer Menschen verändert und welche Konsequenzen hat das für den Alltag in der Zahnarztpraxis?

 

Auch die Senioren werden anspruchsvoller und verlangen implantatgestützte festsitzende oder durch Implantate unterstützte abnehmbare Versorgungen. Dies ist auch prinzipiell im Alter möglich, stellt jedoch besondere Ansprüche an Zahnärzte.

Außerdem werden in den Praxen minimalinvasive Behandlungen durchgeführt. Das sind substanzerhaltende und schonende Eingriffe, die für den Patienten leichter tolerierbar sind. Ganz wichtig ist für den älteren Patienten Erhaltungstherapie- und Prophylaxeangebote der Praxen anzunehmen, um so weit wie möglich Gewebe zu schonen und belastende Eingriffe zu vermeiden.

 

Ist der Verlust der Zähne im hohen Alter zwangsläufig?

 

Keinesfalls. Eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung zusammen mit guter häuslicher Mundhygiene und regelmäßig durchgeführten professionellen Zahnreinigungen können Zahnverlust weitgehend vermeiden.

 

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um entstandene Lücken zu schließen?

 

Alles, was es an festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz gibt, steht grundsätzlich auch Senioren bis in hohe Alter zur Verfügung. Der Zahnarzt muss in der Planungsphase beurteilen, ob die Therapiefähigkeit des Patienten eingeschränkt ist. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, ob der Patient sich an abnehmbaren Zahnersatz gewöhnen kann und ob er in der Lage ist, diesen zur Reinigung herauszunehmen und wieder einzugliedern.

 

Geht der Trend von der Prothese weg zum festsitzenden Zahnersatz?

 

Die zunehmende Anzahl von Restzähnen und die Möglichkeiten der implantologischen Versorgung geben den Patienten heute öfter die Möglichkeit, sich zwischen festsitzendem und abnehmbarem Zahnersatz zu entscheiden. Häufig wird festsitzender Zahnersatz bevorzugt. Allerdings bieten auch abnehmbare Brücken, entweder auf dem festen Fundament eigener Zähne oder auf Implantaten, einen sehr guten Tragekomfort.

Klar zu erkennen ist aber die Tendenz zu Versorgungsformen, die das gestiegene Anspruchsniveau bei Kaufunktion, Aussprache und Aussehen befriedigen. Außerdem wird die Versorgung häufig unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass die Beweglichkeit im hohen Alter abnimmt und die Mundhygiene langfristig möglich bleiben soll.

Auch Zahnersatz muss fachgerecht gepflegt werden. Wie sieht es bei pflegebedürftigen Menschen aus? Sie sind auf die Pflege der Zähne durch Dritte angewiesen.

Die tägliche Mundhygiene des pflegebedürftigen Menschen ist zum Erhalt der Mundgesundheit von allerhöchster Bedeutung. Eine schlechte Mundgesundheit mit vielen krankmachenden Keimen hat negative Folgen für die allgemeine Gesundheit. Der knappe Personalstand in Pflegeeinrichtungen und der relativ große tägliche Zeitaufwand für diese Pflege lassen die Realisierung dieses Anspruchs in der Praxis häufig scheitern. Eine flächendeckende Schulung des Pflegepersonals wird von den Gerodontologen gefordert.

Die Fragen stellte Dr. Birgit Affeldt, freie Journalistin aus Kiel.

Quelle: Zahnärztekammer Schleswig-Holstein

 

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Lächeln ist das Beleuchtungssystem des Geistes.

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Strahlend lächeln mit Veneers

Strahlend lächeln mit Veneers

Abgebrochene, verfärbte oder schief stehende Zähne – ästhetische Mängel lassen sich oft leicht beheben, zum Beispiel mit Veneers.

Hightech für perfektes Aussehen: Veneers sind hauchdünne Verblendschalen aus Keramik, die wie ein Furnier auf die sichtbare Außenfläche des Zahns geklebt werden. Sie eignen sich vor allem für kosmetische Korrekturen – bei zu kurzen, zu schmalen oder schiefen Zähnen, Lücken, Schmelzdefekten und Verfärbungen sorgt die Verblendung mit Veneers für eine harmonische Optik. Das Anbringen von Veneers zählt zu den schonendsten zahnmedizinischen Verfahren. Der Zahnarzt muss lediglich eine dünne Schmelzschicht abtragen, bevor er die Verblendschale auf den Zahn kleben kann. Bei der Versorgung mit einer Krone müsste dagegen sehr viel mehr Zahnsubstanz abgeschliffen werden.

 

Filigrane Maßarbeit

Obwohl äußerst filigran und kaum sichtbar, sind Veneers sehr belastbar: Sie halten bei guter Mundhygiene in der Regel viele Jahre lang, verfärben sich nicht und bleiben so schön wie am ersten Tag. Wenn der Patient sich für eine Versorgung mit Veneers entschieden hat, erfolgt in der Praxis zunächst eine vorbereitende professionelle Zahnreinigung. Anschließend wird die Zahnfarbe analysiert, damit die Keramikfacetten sich später perfekt in die Zahnreihe einfügen. Nächster Schritt ist eine minimale Präparation durch leichtes Schleifen der entsprechenden Zahnflächen. Danach nimmt der Zahnarzt einen Abdruck vom Behandlungsbereich. Nach diesem fertigt der Zahntechniker im Labor das Veneer an. Dessen Herstellung ist eine filirane Maßarbeit: Die Verblendschale soll in Farbe und Form ganz natürlich wirken – dabei ist sie nur einen halben Millimeter dick. Schließlich setzt der Zahnarzt das dentale Kunstwerk ein; es wird mit einem speziellen Kunststoffkleber befestigt. Neben den konventionellen Veneers gibt es so genannte Non-Prep-Veneers: Sie sind noch dünner und können ohne vorherige Präparation direkt aufgeklebt werden – der Zahn muss nicht angeschliffen werden.

 

Schönheit hat ihren Preis

Die Kosten für Veneers werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezuschusst. Bei Privatpatienten kommt es auf den jeweiligen Versicherungsvertrag an – sie sollten vorher mit ihrer Versicherung Kontakt aufnehmen.

Eine kostengünstige Alternative zur Veneertechnik ist die Zahnumformung mit Komposit. Dieser zahnfarbene Kunststoff wird schichtweise auf die zu korrigierende Stelle aufgetragen und mit blauem Kaltlicht gehärtet. Für die Behandlung muss der Zahn nicht angeschliffen, sondern lediglich aufgeraut werden. Die Methode ist also sehr zahnschonend – und relativ preiswert, da keine Laborkosten anfallen.

Quelle: LÜCKENLOS

Bildcredits: © Ocskay Bence – Fotolia.com

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Gute Mundgesundheit schützt die Gelenke

Mundhygiene und Allgemeingesundheit hängen eng zusammen. So erkranken Patienten mit schwerer Parodontitis überdurchschnittlich oft an Rheuma. Gründliche Zahnpflege nützt also auch den Gelenken. Parodontitis ist in

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